Institut für klinische Epidemologie der Tirol Kliniken GmbH

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KTR - Klinisches Tumorregister

KTR - Klinisches Tumorregister Österreich für gynäkologische Tumoren

 

Willkommen auf den Webseiten des Klinischen Tumorregisters Österreich.


Inhaltsverzeichnis
 

Ziele und Aufgaben
Auswertungen
Organisation
Teilnehmende Abteilungen
Fachbeirat
Datensicherheit und Datenschutz
Download
Links
Kontakt

 

Ziele und Aufgaben

 

Ziele

Es sollen folgende drei Hauptziele erreicht werden:

1. Verbesserung der Qualität bei Behandlung der gynäkologischen Patientinnen in Österreich durch Durchführung von regelmäßigem Benchmarking:

Patientinnen haben einen direkten Vorteil aus dem Benchmarking, weil sich Verbesserungen im onkologischen System ergeben werden. Krankenhäuser, gynäkologische Abteilungen und die dort tätigen Ärzte profitieren ebenfalls durch die Benchmarking-Vergleiche, da sie gezielte Informationen für potentielle Qualitätsverbesserung erhalten.

2. Beschreibung von diagnostischen und therapeutischen Parametern sowie von Überlebensraten der gynäkologischen Patientinnen in Österreich:

Mit den Daten werden wissenschaftlich fundierte Analysen der Diagnostik und Therapie der gynäkologischen Tumoren in Österreich durchgeführt, um die Abteilungen der teilnehmenden Krankenhäuser mit relevanten und aussagekräftigen Informationen zu versorgen, aus denen sich eventuell nötige Handlungsbedarfe, Qualitätssicherungsmaßnahmen bzw. Qualitätssicherungsprogramme ableiten oder auch Entscheidungen bestätigen lassen.

3. Anbietung eines Dokumentationssystems, welches für die Zertifizierung (z.B. EUSOMA, DocCert) eines Brustzentrums notwendig ist:

Die ausführliche Mammakarzinom-Dokumentation eignet sich als von verschiedenen Zertifizierungsstellen vorgeschriebenes Dokumentationssystem, welches bei Einrichtung von Brustzentren erforderlich ist. Das ursprünglich nur internetbasierte Erhebungssystem des KTR wurde in Österreich in Punkto Mammakarzinomen von der EUSOMA als validiertes Instrument anerkannt.

Aufgaben

Das KTR hat die Aufgaben Daten von Mamma-, Zervix-, Endometrium- und Ovarialkarzinomen zu sammeln, zu prüfen und zu analysieren.
 

Auswertungen

 

Einmal jährlich werden den teilnehmenden Abteilungen Auswertungen über verschiedene Parameter übermittelt. Dabei werden die Ergebnisse der eigenen Abteilung jenen aller anderen Abteilungen kumuliert und aggregiert gegenübergestellt, was die Beurteilung der eigenen Abteilung erleichtert.

Zudem können Spezialauswertungen sowie Zertifizierungsdaten angefordert werden. Falls Sie Interesse an Auswertungen haben, so bitten wir um Kontaktaufnahme.

Spezialauswertungen müssen mit Hilfe eines Antragsformulars beim KTR beantragt werden und bedürfen bei gegebener Durchführbarkeit der Genehmigung des Fachbeirats.

Wichtig:
Abteilungsspezifische Ergebnisse eines Krankenhauses werden nur der jeweiligen Abteilung des entsprechenden Krankenhauses zur Verfügung gestellt!
Die Interpretationen der Ergebnisse, Schlüsse daraus und eventuelle Maßnahmen obliegen ausschließlich der jeweiligen Abteilung.
 

Organisation

 

Daten werden vor Ort von den DokumentarInnen der jeweiligen Abteilung in das internetbasierte Dokumentationssystem ktr.iet.at eingeben oder mittels Schnittstelle aus dem originären System exportiert und in die KTR-Datenbank eingespielt. In der KTR-Datenbank sind verschiedene Prüfmechanismen hinterlegt, welche die eingegebenen Daten auf Plausibilität überprüfen. Einmal jährlich wird ein Todesdatenabgleich durch den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger mittels Sozialversicherungsnummer durchgeführt. Anschließend werden Gesamtauswertungen erstellt und per Mail an alle teilnehmenden Abteilungen versandt.


Teilnehmende Abteilungen

 

Bundesland Krankenhaus/Abteilung
Burgenland Krankenhaus Güssing
  Krankenhaus Oberpullendorf
  Krankenhaus Oberwart
  Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt
Kärnten Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan - Gynäkologie
  Landeskrankenhaus Wolfsberg - Gynäkologie und Geburtshilfe
  Privatklinik Villach
Niederösterreich Landesklinikum Mostviertel Amstetten - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Thermenregion Hainburg - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Krankenhaus Hollabrunn - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Waldviertel Horn - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Donauregion Klosterneuburg - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Weinviertel Korneuburg - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Krems - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Voralpen Lilienfeld - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Mostviertel Melk - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Weinviertel Mistelbach - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Thermenregion Mödling - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Thermenregion Neunkirchen - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Mostviertel Scheibbs - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Donauregion Tulln - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Mostviertel Waidhofen an der Ybbs - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Waldviertel Waidhofen an der Thaya - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Wiener Neustadt - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landesklinikum Waldviertel Zwettl - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Oberösterreich St.-Josef-Krankenhaus Braunau - Gynäkologie und Geburtshilfe
  Landes-, Frauen- und Kinderklinik Linz  - Gynäkologie und Geburtshilfe
  Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz - Gynäkologie
  Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried
  Landeskrankenhaus Vöcklabruck - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landeskrankenhaus Steyr - Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Klinikum Wels-Grieskirchen
Salzburg Krankenhaus Hallein - Gynäkologie
  Landeskrankenhaus Salzburg
Steiermark LKH Feldbach - Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  Landeskrankenhaus Leoben - Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Tirol Landeskrankenhaus Hall in Tirol
  Universitätsklinik Innsbruck - Frauenheilkunde
  Bezirkskrankenhaus Kufstein - Abteilung für Gynäkologie und Frauenheilkunde
  Bezirkskrankenhaus Lienz - Abteilung für Gynäkologie und Frauenheilkunde
  Bezirkskrankenhaus Schwaz - Abteilung für Gynäkologie und Frauenheilkunde
Vorarlberg Landeskrankenhaus Bregenz - Gynäkologie und Frauenheilkunde
  Krankenhaus Dornbirn - Gynäkologie und Frauenheilkunde
  Landeskrankenhaus Feldkirch - Gynäkologie und Frauenheilkunde
Wien AKH Wien - Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin
  Wilhelminenspital - Gynäkologische und geburtshilfliche Abteilung
  Sozialmedizinisches Zentrum Ost - Donauspital - Gynäkologische und geburtshilfliche Abteilung
  Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien - Gynäkologie
  Krankenanstalt Rudolfstiftung - Geburtshilfliche und gynäkologische Abteilung
  Krankenhaus Hietzing - Gynäkologische Abteilung
  Kaiser-Franz-Josef-Spital - Gynäkologische Abteilung
  Krankenanstalt des Göttlichen Heiland - Gynäkologische Abteilung
  St.-Josefs-Krankenhaus - Gynäkologische Abteilung
  Hanusch-Krankenhaus - Gynäkologische Abteilung



Fachbeirat KTR

 

Derzeit sind folgende Personen im wissenschaftlichen Beirat vertreten (in alphabetischer Reihenfolge):

Dr.in Justina Angerer (LKH Innsbruck)
Mag. Irmgard Delmarko (Institut für klinische Epidemiologie der Tirol Kliniken GmbH) 
Dr. Walter Dirschlmayer (KH der Barmherzigen Schwestern Ried im Innkreis) - Vorsitzender des Fachbeirates 
Dr.in Johanna Hell (KH Wels-Grieskirchen)
Univ.-Prof. Dr. Christian Marth (LKH Innsbruck) 
Univ.-Prof.in PD Dr.in Florentia Peintinger (LKH Hochsteiermark)
Dr. Christian Peters-Engl (KH Hietzing Wien) 
Univ.-Prof. Dr. Christian Singer (AKH Wien) 
Ao. Univ.-Prof. Dr. Karl Tamussino (LKH Graz) 
Dr.in Birgit Volgger (BKH Lienz)



Alle rechtlichen Belange finden Sie im Dienstleistungs-Vertrag, welcher im Downloadbereich zur Verfügung steht.

 

Statuten des Fachbeirates
 

1. Mitglieder

Der Fachbeirat Qualitätssicherung AGO setzt sich aus sechs VertreterInnen von gynäkologischen Abteilungen sowie dem Leiter des Instituts für klin. Epidemiologie der tirol kliniken (durchführendes Institut des Projektes Qualitätssicherung AGO) zusammen. Bei der Auswahl der Mitglieder ist auf eine ausgewogene Verteilung zwischen Universitätskliniken und nichtuniversitären Abteilungen zu achten.

Die Mitglieder des Fachbeirates werden von der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie – AGO für die Funktionsdauer von 4 Jahren ernannt. Mitglieder können unter Angabe von Gründen Ihre Mitgliedschaft zurücklegen, dann wird ein/e neue/r VertreterIn nominiert.

Der Fachbeirat wählt eine/n Vorsitzende/n sowie eine/n StellvertreterIn.
 

2. Sitzungen

Die Sitzungen werden von der/dem Vorsitzenden nach Bedarf einberufen, mindestens jedoch einmal jährlich. Eine Entschädigung für die Sitzungsteilnahme gebührt nicht. Der Fachbeirat ist bei Anwesenheit von mehr als der Hälfte der TeilnehmerInnen beschlussfähig. Beschlüsse bedürfen mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen.

Bei Bedarf können zu den Sitzungen Fachleute kooptiert werden, diese sind nicht stimmberechtigt.
 

3. Aufgaben

Der Fachbeirat legt die strategischen Ziele und Rahmenbedingungen des Projektes Qualitätssicherung AGO fest und beschließt insbesondere den Umfang der Datensätze und die Softwareumsetzung der Datenerhebung. Der Fachbeirat berät den Leiter des Projektes Qualitätssicherung AGO in organisatorischen, fachlichen und wissenschaftlichen Fragestellungen und hat das Recht, vom Leiter des Projektes Qualitätssicherung AGO in den wesentlichen Fragen Auskunft zu erhalten. Der Leiter des Projektes Qualitätssicherung AGO holt bei wesentlichen Fragen die Meinung des Beirates ein.

Publikationen und Berichte, die aus dem Projekt Qualitätssicherung AGO entstehen, müssen vom Fachbeirat genehmigt werden. Dazu müssen dem Fachbeirat entsprechend ausführliche Studienprotokolle vorgelegt werden, die eine Entscheidung ermöglichen. Über die Freigabe muss abgestimmt werden. Ablehnungen müssen begründet und in den Tätigkeitsbericht aufgenommen werden.

Ausschließlich der Fachbeirat ist zuständig für die Weitergabe von Informationen an Außenstehende, insbesondere an die Presse.


Datensicherheit und Datenschutz

 

Im KTR werden sehr sensible Daten verarbeitet, daher kommt der Datensicherheit und dem Datenschutz eine besondere Bedeutung zu. Alle Mitarbeiter sind in hohem Maße hinsichtlich Schutz der gespeicherten Daten sensibilisiert und angewiesen, den personenbezogenen Daten eine höchste Schutzpriorität zu gewähren. Dies führt neben technischen Schutzmaßnahmen zu einem höchstmöglichen Grad an Datensicherheit.


Download

 

Datensatzbeschreibungen, Auswertungsantrag, rechtliche Dokumente u.a. finden Sie im Downloadbereich des KTR.


Links
 

ktr.iet.at
www.oeggg.at
www.eusoma.org
www.ago-austria.at


Kontakt

 

Helmut Mühlböck ist der Leiter des KTR.

Telefon: +43 (0)50 504-22311
E-Fax: +43 (0)50 504-67-22311
eMail: Helmut Mühlböck

 

Sandra Behrendt ist Mitarbeiterin im KTR und Ihre Ansprechpartnerin zu den Themen Benutzerverwaltung, Auswertungsanfragen und sonstigen Fragen bezüglich KTR.

Telefon: +43 (0)50 504-22343
E-Fax: +43 (0)50 504-67-22343
E-Mail: Sandra Behrendt

 

KTR-Dokumentationssystem: https//ktr.iet.at

 

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