Institut für klinische Epidemologie der Tirol Kliniken GmbH

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DRT - Diabetesregister Tirol

DRT - Diabetesregister Tirol

 

Willkommen auf den Webseiten des Diabetesregisters Tirol.

Es steht der Jahresbericht 2019 als PDF-Datei zur Verfügung.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Ziele, Aufgaben und Methoden
Historie
Auswertungen/ Jahresberichte
Organisation
Teilnehmende Standorte
Fachbeirat
Dokumentation
Kernteam
Datensicherheit und Datenschutz
Download
Links
Glossar
Kontakt

 

Ziele, Aufgaben und Methoden

 

Ziele 

Das DRT dient der Messung und Verbesserung der Qualität in der Betreuung von Diabetes-PatientInnen in Tirol.Durch die Gewinnung von epidemiologischen Daten über Diabetes-PatientInnen in Tirol können den Entscheidungs- und Leistungsträgern relevante und aussagekräftige Informationen über Risikofaktoren, Therapien und Auftreten von diabetischen Spätkomplikationen zur Verfügung gestellt werden. Aus ihnen lassen sich Handlungsbedarfe, Qualitätssicherungsmaßnahmen bzw. Qualitätsverbesserungsprogramme ableiten bzw. evaluieren.

Aufgaben

Das DRT hat die Aufgaben

  • Daten von an Diabetes Mellitus erkrankten Patienten zu sammeln
  • Die Daten mittels Plausibilitätstests zu prüfen
  • In regelmäßigen Berichten die wesentlichen Ergebnisse der Analysen vorzulegen
  • Epidemiologische Studien und Analysen durchzuführen

Methoden 

Alle teilnehmenden Abteilungen und Arztpraxen dokumentieren auf Basis eines vom Fachbeirat des DRT festgelegten Erhebungsbogens regelmäßig die wichtigsten diabetesrelevanten Daten. Um den Aufwand für die behandelnden ÄrztInnen so gering wie möglich zu halten, werden nur die wichtigsten Informationen erhoben. Die Daten werden einer Validitätsprüfung unterzogen, statistisch verarbeitet und analysiert. Alle teilnehmenden Standorte erhalten regelmäßig Auswertungen über die wichtigsten Parameter, welche ihnen einen Vergleich der eigenen Qualitätsparameter mit jenen der anderen Teilnehmer in anonymisierter, aggregierter Form erlauben, wobei der Datenschutz strengstens gewahrt bleibt.


Historie


Das DRT ist bis dato das einzige Diabetesregister in Österreich.

Im Jänner 2006 startete das DRT mit der Sammlung von Daten der Diabetesambulanzen der Tiroler Krankenhäuser. Im Jahr 2008 wurde die Teilnahme auf stationäre Bereiche einzelner Krankenhäuser ausgedehnt. Mittlerweile nehmen die stationären Bereiche aller Krankenhäuser am DRT teil. Seit dem Jahr 2014 unterstützen auch niedergelassene Ärzte die Datensammlung des DRT.

Bei einer angenommenen Prävalenz von 9 % lt. International Diabetes Federation (IDF) wurden im DRT bis Ende des Jahres 2019 etwa 44 % der in Tirol lebenden Diabetiker ab dem 20. Lebensjahr mit zumindest einem Krankenhaus- oder Arztbesuch erfasst.

Genaue Anzahlen, wie viel an Diabetes Erkrankte es gibt, liegen weder für Österreich noch für Tirol vor.


Auswertungen/ Jahresberichte
 

Den teilnehmenden Standorten werden Quartalsauswertungen übermittelt. Sie enthalten Informationen über die eigenen Qualitätsparameter im Vergleich zu denen der anderen Standorte in kumulierter und aggregierter Form. Dies erleichtert die Beurteilung des eigenen Standortes, ohne den Schutz der anderen Teilnehmer zu verletzen.

Hier finden Sie ein Beispiel für eine Quartalsauswertung.


Wichtig:
Standortspezifische Ergebnisse werden nur dem jeweiligen Standort  zur Verfügung gestellt!
Die Interpretationen der Ergebnisse, Schlüsse daraus und eventuelle Maßnahmen obliegen ausschließlich der jeweiligen Abteilung.

Spezialauswertungen müssen mit Hilfe eines Antragsformulars beim DRT beantragt werden und bedürfen bei gegebener Durchführbarkeit der Genehmigung des Fachbeirats.

Der Öffentlichkeit werden Jahres- und Schwerpunktthemenberichte zur Verfügung gestellt und weitere wissenschaftliche Fragestellungen bearbeitet. Alle Publikationen sind über die Publikationsliste des Instituts als pdf-Dateien abrufbar.
 

Berichte des DRT


Organisation


Das DRT ist Teil des IET. Der Leiter des DRT ist verantwortlich für den Aufbau, für den laufenden Betrieb und für die Weiterentwicklung des DRT, sowie für unterstützende Tätigkeiten in Bezug auf Auswertungen und Berichterstellung im DRT.

Der Leiter des IET bzw. der Leiter des DRT wird von einem wissenschaftlichen Fachbeirat beraten. Der Fachbeirat des DRT ist unmittelbares Beratungs-, Entscheidungs- und Aufsichtsorgan des DRT. Seine Mitglieder werden aus verschiedenen Bereichen festgelegt.

Im Jahr 2011 wurde neben dem Fachbeirat ein Kernteam eingerichtet. Es verfolgt das Ziel wichtige Themen für die Weiterentwicklung des DRT zu besprechen und das Register besonders aus medizinischer Sicht hinsichtlich Qualitätssicherung zu unterstützen.
 

Datenflussdiagramm

Im DRT werden sowohl neudiagnostizierte DiabetespatientInnen als auch prävalente Fälle dokumentiert. Daher ist der Anfangspunkt der Dokumentation entweder der Zeitpunkt der Diagnosestellung oder der Beginn der Erfassung im Rahmen des DRT.


Teilnehmende Standorte
 

Krankenhaus Leitung Innere Medizin/ Verantwortlicher Arzt/Ärztin bzw. Pflegeperson
LKH Innsbruck: Univ.-Klinik für Innere Medizin I Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg/ Prof. Dr. Christoph Ebenbichler
LKH Hochzirl Prof.in Prim.a Dir.in Dr.in Monika Lechleitner/ Dr.in Di Chen-König
LKH Natters: Innere Medizin Prim.a Dr.in Gudrun Henle-Talirz/ Dr.in Karin Pölzl
LKH Hall in Tirol: Innere Medizin - Diabetesambulanz Prim. Univ.-Prof. Dr. Ivo Graziadei/ DGKP Brigitte Messner
BKH Kufstein: Innere Medizin - Diabetesambulanz Prim. Priv.-Doz. Dr. August Zabernigg/ Dr.in Juliana Oberdanner
BKH Lienz: Innere Medizin - Stoffwechselambulanz Prim. Dr. Dritan Keta/ Dr. Egon Eisendle
BKH Reutte: Innere Medizin Prim. Dr. Patrick Loidl/ Dr. Klaus Middeldorf
BKH Schwaz: Innere Medizin - Diabetesambulanz Prim. Dr. Hannes Gänzer/ DGKS Gabriele Angerer
BKH St. Johann in Tirol: Innere Medizin - Diabetesambulanz Prim. Dr. Norbert Kaiser/ Dr.in Julia Schock
KH Zams: Innere Medizin Prim. Univ.-Prof. Dr. Ewald Wöll/ Dr. Christian Ciardi

 

InternistInnen Ort
Dr. Gerald Bode Wörgl                                       
Dr. Christian Hengl Kitzbühel
Dr. Karl Kirchmeyr Schwaz
Dr. Günther Ladner Imst
Dr.in Lisa Rieger/ Dr.in Ursula Köllensberger Innsbruck
Dr.in Andrea Schwaiger Kitzbühel

 

Fachbeirat
 

Der Fachbeirat des Diabetesregisters Tirol, der sich mindestens jährlich trifft, hat folgende Aufgaben:

  • Beratung der LeiterIn in allen relevanten Fragen
  • Vorbereitung der strategischen Entscheidungen für das Diabetesregister
  • Stellungnahme zu allen aktuellen Fragestellungen, die das Diabetesregister betreffen


Der wissenschaftliche Beirat spricht nur Empfehlungen aus, die Entscheidung über die Durchführung von Änderungen wird durch jede teilnehmende Abteilung eigenständig getroffen.

Derzeit sind folgende Personen im wissenschaftlichen Beirat vertreten (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Dr. Gerald Bode (niedergelassener Internist)
  • Dr. Christian Ciardi (KH Zams - Innere Medizin) 
  • Mag. Irmgard Delmarko (Institut für klinische Epidemiologie der tirol kliniken) 
  • Univ.-Prof. Dr. Christoph Ebenbichler (LKH Innsbruck - Innere Medizin, avomed) 
  • Dr. Martin Juchum (Reha-Zentrum Münster) 
  • Univ.-Prof. Dr. Susanne Kaser (LKH Innsbruck - Innere Medizin, Präsidentin der ÖDG) 
  • Dr. Raimund Kaserbacher (Ärztekammer) 
  • Univ.-Prof.in Dr.in Monika Lechleitner (LKH Hochzirl/Natters - Ärztliche Direktorin, ÖDG)
  • DGKP Wolfgang Oberhofer (Diabetesberater) 
  • Dr. Werner Pancheri (ÖGK) 
  • Dr. Johannes Schöch (Vorsitzender Koordinationsboard LIV Tirol) 
  • Dr. Hans-Robert Schönherr (Facharzt für Innere Medizin, Prüfarzt der Studie Diabetes Landeck) 
  • Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg (LKH Innsbruck - Innere Medizin, Stv. Geschäftsführender Direktor, Vorsitzender des Fachbeirates) 
  • Dr. David Vill (LKH Hall in Tirol - Innere Medizin) 

Die LeiterIn des Diabetesregisters wird zu den Sitzungen des Fachbeirats kooptiert (ohne Stimmrecht).
 

Statuten des Fachbeirates
 

1. Mitglieder

Der Fachbeirat setzt sich aus 12 Mitgliedern zusammen:

1 VertreterIn LKH Innsbruck
1 VertreterIn Krankenhäuser Oberland
1 VertreterIn Krankenhäuser Unterland
1 VertreterIn niedergelassene InternistInnen
Obmann/Obfrau DAKT
1 VertreterIn DiabetesberaterInnen
1 VertreterIn IET
1 VertreterIn avomed
1 VertreterIn ÖDG
1 VertreterIn ÖGK
1 VertreterIn Land Tirol
1 VertreterIn Ärztekammer

Die Mitglieder des Fachbeirates werden für die Funktionsdauer von 4 Jahren ernannt. Mitglieder können unter Angabe von Gründen Ihre Mitgliedschaft zurücklegen, dann wird von der jeweiligen Organisation eine neue VertreterIn nominiert. Der Fachbeirat wählt alle 2 Jahre einen VorsitzendeN sowie eine StellvertreterIn.

2. Sitzungen

Die Sitzungen werden vom VorsitzendeN nach Bedarf, mindestens jedoch zweimal jährlich einberufen. Eine Entschädigung für die Sitzungsteilnahme gebührt nicht.
Der Fachbeirat ist bei Anwesenheit von mehr als der Hälfte der TeilnehmerInnen beschlussfähig.
Beschlüsse bedürfen mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen.
Bei Bedarf können zu den Sitzungen Fachleute kooptiert werden, diese sind nicht stimmberechtigt.

3. Aufgaben

Der Fachbeirat berät die LeiterIn des Diabetesregisters in organisatorischen, fachlichen und wissenschaftlichen Fragestellungen und hat das Recht, vom Diabetesregister in den wesentlichen Fragen Auskunft zu erhalten. Die LeiterIn des Diabetesregisters holt bei wesentlichen Fragen die Meinung des Beirates ein.

Der Fachbeirat erstellt einen jährlichen Tätigkeitsbericht, der veröffentlicht wird.

Es obliegt dem Fachbeirat, Strategien für Durchführung, Verwertung und Publikation von Studien, für die Kommunikation mit den teilnehmenden Abteilungen und Krankenhäusern sowie für Medienarbeit zu erarbeiten und weiterzuentwickeln.

Publikationen und Berichte des Diabetesregisters Tirol müssen vom Fachbeirat genehmigt werden. Dazu müssen dem Fachbeirat entsprechend ausführliche Studienprotokolle vorgelegt werden, die eine Entscheidung ermöglichen. Die Entscheidung wird nicht abhängig vom Ergebnis, sondern auf Basis der Studienprotokolle getroffen. Über die Freigabe muss abgestimmt werden. Ablehnungen müssen begründet und in den Tätigkeitsbericht aufgenommen werden.

Ausschließlich der Fachbeirat ist zuständig für die Weitergabe von Informationen an Außenstehende, insbesondere an die Presse.

Bei dringenden Fällen hat die/der Vorsitzende das Recht, Entscheidungen direkt zu treffen.
 

Kernteam
 

Das Kernteam des Diabetesregisters Tirol trifft sich einmal im Quartal und ist mit folgenden Aufgaben beauftragt:

  • Projektkoordination
  • Qualitätssicherung
     

Derzeit sind folgende Personen im Kernteam vertreten (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Dr. Gerald Bode (niedergelassener Internist Wörgl)
  • Dr. Christian Ciardi (KH Zams - Innere Medizin) 
  • Mag. Irmgard Delmarko (Institut für klinische Epidemiologie der tirol kliniken) 
  • Univ.-Prof. Dr. Christoph Ebenbichler (LKH Innsbruck - Innere Medizin, avomed) 
  • Dr. Martin Juchum (Reha-Zetrum Münster) 
  • Univ.-Profin. Drin. Susanne Kaser (LKH Innsbruck - Innere Medizin, Präsidentin ÖDG)
  • Univ.-Prof.in Dr.in Monika Lechleitner (LKH Hochzirl/Natters - Ärztliche Direktion) 
  • Dr. Hans-Robert Schönherr (Facharzt für Innere Medizin, Prüfarzt der Studie Diabetes Landeck) 
  • Dr. David Vill (LKH Hall in Tirol - Innere Medizin, Obmann DAKT) 


Dokumentation
 

Alle teilnehmenden Standorte dokumentieren die wichtigsten medizinischen Daten mittels einer Bildschirmmaske. Es werden sowohl Basisinformationen als auch sich verändernde Informationen erhoben, die einen Rückschluss auf die Qualität der Behandlung zulassen. Zusätzlich werden alle Spätkomplikationen registriert.

Einen Überblick über die zu erhebenden Daten finden Sie hier. Details über die Dokumentation werden unter dem Punkt Ausfüllanleitung beschrieben.

Bemerkung: Es werden nicht nur neudiagnostizierte DiabetespatientInnen in das Diabetesregister aufgenommen, sondern auch prävalente Fälle. Daher ist der Anfangspunkt der Dokumentation entweder der Zeitpunkt der Diagnosestellung oder der Beginn der Erfassung im Rahmen des Diabetesregisters.


Datensicherheit und Datenschutz


Der Datensicherheit und dem Datenschutz kommt im IET, und so auch im DRT, eine besondere Bedeutung zu. Alle Mitarbeiter sind in hohem Maße hinsichtlich Schutz der gespeicherten Daten sensibilisiert und angewiesen, den personenbezogenen sowie den abteilungsbezogenen Daten eine höchste Schutzpriorität zu gewähren.

Zudem wurde Anfang des Jahres 2008 das DRT umgestellt auf ein pseudonymisiertes Register. Dabei wird aus der Sozialversicherungsnummer jeder PatientIn in den dokumentierenden Abteilungen vor Ort ein Pseudonym berechnet. Dieses Pseudonym ist registerspezifisch zur alleinigen Verwendung im DRT erzeugt, mit anderen Pseudonymen aus anderen Registern ist es nicht kompatibel. An das DRT werden medizinischen Daten und das Pseudonym der jeweiligen PatientIn übermittelt, jedoch keine personenbezogenen Daten wie z.B. Namen, Wohnort oder Sozialversicherungsnummer. Zusätzlich werden diese pseudonymisierten Daten auch noch von den Abteilungen verschlüsselt an das DRT übertragen.

Dies führt neben technischen Schutzmaßnahmen zu einem höchstmöglichen Grad an Datensicherheit.

Publikationen von abteilungsspezifischen Ergebnissen oder Gesamtergebnissen für den Bereich des Vertragspartners durch das DRT ist nur mit Genehmigung des Vertragspartners in anonymisierter Form gestattet.


Download
 

Fragebögen, Auswertungsantrag, rechtliche Dokumente u.a. finden Sie im Downloadbereich des DRT.


Links
 

Österreichische Diabetesgesellschaft (ÖDG)

International Diabetes Federation (IDF)

DAKT Diabetes Abeitskreis Tirol

ÖDV - Diabetikerselbsthilfe (Landessektion Tirol)

LKH Innsbruck - Stoffwechselambulanz

LKH Hochzirl

LKH Natters

LKH Hall i. T. - Diabetesambulanz

BKH Kufstein - Diabetesambulanz

BKH Lienz - Stoffwechselambulanz

BKH Reutte - Diabetesambulanz

BKH Schwaz - Diabetesambulanz

BKH St. Johann i. T. - Diabetesambulanz

KH Zams - Diabetesambulanz

Dr. Gerald Bode


Glossar
 

Adipositas

starkes Übergewicht, Fettleibigkeit; BMI gleich oder größer 30

Apoplexie

primär ischämischer Hirninfarkt (Form des Schlaganfalls)

erhöhter Bauchumfang

bei Frauen über 88 cm, bei Männern über 102 cm (ÖDG Leitlinien)

Bluthochdruck (WHO-Einteilung)

Bewertung

systolisch (mm Hg)

diastolisch (mm Hg)

optimaler Blutdruck

< 120

< 80

normaler Blutdruck

120–129

80–84

hoch-normaler Blutdruck

130–139

85–89

milde Hypertonie (Stufe 1)

140–159

90–99

mittlere Hypertonie (Stufe 2)

160–179

100–109

schwere Hypertonie (Stufe 3)

> 180

> 110

isolierte systolische Hypertonie

> 140

< 90

 

Diabetes Mellitus

Diabetes mellitus bezeichnet eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, deren gemeinsamer Befund die Hyperglykämie ist. Ursache ist entweder ein Insulinmangel, eine Insulinresistenz oder beides.

Einteilung nach WHO:

Typ 1 absoluter Insulinmangel auf Grund meist autoimmunologisch bedingter Zerstörung der Inselzellen des Pankreas
Typ 2 Insulinresistenz (Störung der Insulinwirkung) dadurch relativer Insulinmangel; in der Folge nachlassende (versagende) Insulinproduktion, wodurch es zu einem chronischen Überangebot an Glukose kommt
Gestationsdiabetes Schwangerschaftsdiabetes
andere alle anderen spezifischen Formen an Diabetes mellitus

Diabetischer Fuß

diabetisches Fußsyndrom

HBA1C

HbA1c ist die primäre Richtgröße der Stoffwechselkontrolle; die Zielwerte sind möglichst individuell festzulegen. Folgende Zielwerte sollten angestrebt werden (ÖDG Leitlinie 2016):

• Kurze Diabetesdauer, lange Lebenserwartung, keine relevanten kardiovaskularen Komorbiditäten: 6,0–6,5 % kann sinnvoll sein.

• Kann dieses Ziel nicht komplikationslos und ohne hohes Hypoglykämierisiko erreicht werden: ≤ 7 % kann ausreichend sein.

• Schwere Hypoglykämien in der Vorgeschichte, eingeschränkte Lebenserwartung, multiple Spätkomplikationen: bis 8 % kann als ausreichend erachtet werden.

Hyperglykämie

Blutzuckererhöhung

Hypoglykämie

Unterzuckerung

Myokardinfarkt

Herzinfarkt (Abkürzung AMI: acute myocardial infarction)

Nephropathie

diabetische Nephropathie: Erkrankungen der Niere oder der Nierenfunktion

Neuropathie

Erkrankungen des peripheren Nervensystems

ÖDG

Österreichische Diabetesgesellschaft

PAVK

periphere arterielle Verschlusskrankheit (umgangsspr. Schaufensterkrankheit, Raucherbein); Störung der arteriellen Durchblutung an den äußeren Extremitäten durch Einengung der Gefäßlichtung

PTCA

perkutane transluminale coronare Angioplastie
Technik der Aufdehnung eines verengten Herzkranzgefäßes

Retinopathie

diabetische Retinopathie: Erkrankung der Netzhaut des Auges


Kontakt


Mag. Marco Leo ist Leiter des DRT und verantwortlich für die Vollzähligkeit und Richtigkeit der Daten sowie für unterstützende Tätigkeiten in Bezug auf Auswertungen und Berichterstellung im DRT.

Telefon: +43 (0)50 504-22342
Fax: +43 (0)50 504-67-22342
Email: Marco Leo


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