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Tumorregister

Zertifikat 2009        

Tumorregister Tirol

Willkommen auf den Webseiten des Tumorregisters Tirol.

Es steht der gesamte Bericht 2015 als PDF-Datei zur Verfügung.

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass der Tumorregisterbericht 2010 den Qualitätskriterien der weltweit führenden Register aus Nordamerika entspricht. (Siehe die beiden Links rechts oben!)

 Ziele Das Tumorregister Tirol hat die Aufgabe, 

  • alle Krebsfälle in der Tiroler Bevölkerung zu dokumentieren,
  • durch Verbindung mit Mortatlitätsdaten Überlebenszeiten und Überlebensraten zu berechnen,
  • in regelmäßigen Berichten die wesentlichen Daten über Krebsinzidenz und Krebsmortalität in Tirol vorzulegen,
  • epidemiologische Studien und Analysen auf dem Gebiet der Onkologie durchzuführen.

Daneben führt das Tumorregister Tirol für einige Kliniken der Universitätsklinik Innsbruck ein Spezialregister mit einem wesentlich detaillierteren Dokumentationsumfang im Vergleich zur Basisdokumentation.

Seit 2012 ist das Tumorregister auch damit beauftragt, im Bereich der tirol kliniken/Medizinische Universität Innsbruck klinische Krebsregister einzurichten. Begonnen wurde mit der Entwicklung des klinischen Krebsregisters für Lungenkarzinome, die Umsetzung wird im Jänner 2013 starten.

Das Tumorregister Tirol wurde im Jahre 1986 gegründet und begann mit dem Aufbau der Tumordokumentation in Tirol Anfang 1987. Regelmäßige Berichte werden seit dem Diagnosejahr 1988 vorgelegt.

Die strategische Ausrichtung des Tumorregisters sowie die Publikation der Daten liegt im Verantwortungsbereich des Fachbeirates Tumorregister Tirol unter der Leitung von Prof. Günter Gastl. Die Mitglieder des Fachbeirates sehen Sie hier.

Methoden Das Tumorregister dokumentiert Tumorfälle nach international anerkannten Methoden. Lokalisation und Histologie der Tumorfälle werden codiert nach ICD-O Version 3, das TNM-Schema in der aktuellen Auflage Version 7. Für die Erzielung eines möglichst hohen Grades an Vollzähligkeit der Tumorfälle in der Tiroler Bevölkerung wird eine sogenannte Recherche-Datenbank angelegt mit möglichen neudiagnostizierten Krebsfällen, die aus unterschiedlichen Datenquellen befüllt wird.

Für die Auswertungen werden Standardmethoden der Epidemiologie angewandt, also altersstandardisierte Raten für die aktuellen Daten und Zeittrends, SMR für die Bezirksverteilung und relative Überlebensraten für Überlebensstatistiken.

Resultate Es werden Berichte über Diagnosejahre publiziert, diese sind über die IET-Homepage zugreifbar.

Neben dem Routinebericht werden wissenschaftliche Fragestellungen zu verschiedenen Themen untersucht, über die Publikationsliste kann auf die aktuellen Publikationen zugegriffen werden.

Kooperationen Das Tumorregister Tirol ist als erstes österreichisches Register seit dem Diagnosejahr 1988 Vollmitglied der IACR, die Daten werden im "Cancer Incidence in 5 Continents" publiziert, dabei handelt es sich um eine weltweite Kooperation von Tumorregistern mit qualitativ hochwertigen Daten unter der Federführung der IARC (WHO-Teilorganisation International Agency for Research on Cancer).

Außerdem ist das Tumorregister Tirol Mitglied des ENCR (European Network of Cancer Registries), Partner des EUROCARE-Projekts (Ziel dabei ist eine europaweit vergleichbare Darstellung von Krebsüberlebensdaten) und des EUROPEVAL-Projekts (mit dem Ziel, Prävalenz für europäische Länder zu berechnen).